Um was geht es 

Bildung ist ein wesentlicher Standortfaktor und beginnt für uns mit der Geburt. Mülheim muss seine Bildungslandschaft so gestalten, dass sie attraktiv ist für junge Familien, die Wert auf eine gute schulische Bildung ihrer Kinder legen. Nie zuvor war daher die Qualität der Bildungsangebote so entscheidend wie heute. Dies gilt nicht nur für Schulen und Ganztagsbetreuung, sondern auch für Kindertagesstätten, alternative U3-Betreuungsformen sowie für entsprechende Projekte im (vor)schulischen Bereich.

Wie kann man das ändern

Eine vielfältige und qualitativ hochwertige Bildungslandschaft erhält man nicht zum Nulltarif. Es gibt jedoch keine bessere Investition als die in die Köpfe und Herzen unserer Kinder. Die Stadt als Schulträger ist zwar in erster Linie für die räumliche Ausstattung verantwortlich, die jedoch nicht unterschätzt werden darf. Nicht zu Unrecht wird „der Raum“ in Fachkreisen auch als „dritter Pädagoge“, neben Lehrern und Mitschülern, bezeichnet. Trotz schwieriger Haushaltslage müssen wir in Zukunft verstärkt, zukunftsorientiert und zielgerichtet kommunale Mittel für unsere Bildungslandschaft aufwenden.

Welche Rolle hat die FDP

Die Mülheimer FDP setzt sich seit vielen Jahren für eine vielfältige und bedarfsgerechte Bildungslandschaft mit hoher Qualität in unserer Stadt ein. Wir haben uns in der Vergangenheit im Rahmen der Bildungsentwicklungsplanung auch nicht gescheut, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, wenn diese gesamtstädtisch für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft notwendig waren.

Im einzelnen möchten wir in den nächsten Jahren unter anderem erreichen, dass

– die Schulvielfalt in Mülheim erhalten bleibt. Dies gilt insbesondere für ein Angebot an Förderschulen, die im Zuge der Inklusion nach Meinung der grünen Schulministerin aufgelöst werden sollen, aber auch für ein städtisches wie konfessionelles und weltanschauliches Angebot an Schulen und Kindertagesstätten.

– Inklusion vor Ort nicht „übers Knie gebrochen wird“, sondern Schulen, Lehrer, Eltern und Kinder auf diesem Weg unterstützt werden. Dazu gehören auch eine angemessene Finanzierung und eine hohe pädagogische Qualität.

– Qualität wie Quantität beim Ausbau der Betreuungsangebote stimmen. Dazu gehört auch, die Gründung von Betriebskindergärten aktiv zu fördern und die Öffnungs- und Betreuungszeiten den Arbeitszeiten der Eltern stärker anzupassen.

– die vorschulische Sprachförderung bedarfsgerecht ausgebaut wird, wenn immer mehr Kinder sprachliche Defizite aufweisen.

– Schulsanierungen und technische Ausstattung der Schulen mit modernen Medien zeitgemäß vorangetrieben werden.